Unsere Top 6 Apps, um noch bessere Lost Place Fotos zu schießen!

Smartphone Apps für Lost Places Fotografen

Selbst wachechte Abenteurer kommen nicht um die Benutzung eines Smartphones herum. Schließlich kommt man nur so in den Genuss von zahlreichen interessanten und zudem sehr nützlichen Programmen. Manche von ihnen helfen dir bei der Locationsuche und andere unterstützen dich beim perfekten Licht.

Sie verraten dir also, um welche Uhrzeit die Sonne aus einer bestimmten Richtung kommt. So ist es dir möglich ganz ohne Photoshop oder Luminar verlassene Orte im richtigen Licht abzulichten. Wir stellen im Folgenden aber noch ganz andere Apps vor, die dich begeistern werden.

Mit manchen von ihnen findest du dein Auto in unbekannten Gebieten wieder und andere wiederum helfen dir beim Berechnen der optimalen Belichtungszeit. Und weil wir ja in einer Mobile-First-Welt leben, stellen wir dir in diesem Guide auch professionelle Apps zur Bildretusche vor.

Wie man sieht, kann man ganz schön viel mit einem Smartphone anstellen. Daher gehört es definitiv zu einem der wichtigsten Bestandteile unserer Fotografieausrüstung. Wir möchten das kleine Helferlein samt seinen nützlichen Programmen nicht mehr missen. Welche Apps wir einsetzen, erfährst du nun.

Alles Wichtige auf einen Blick:
  • Sun Seeker: Finde die Uhrzeit der goldenen oder blauen Stunde!
  • ExpoCalc: Bestimme die optimale Belichtungszeit!
  • Adobe Lightroom: Verbessere deine Bilder am Smartphone!
  • Find my car: Vergessen nie mehr, wo du geparkt hast!
  • Lonely Places: Entdecke unbekannte Lost Places samt Koordinaten!
  • PhotoBuddy: Das kostenpflichtige All-in-One-Tool für Apple-Geräte!

Sun Seeker – ermittle die magische Stunde:

Nicht nur bei Urbexern ist diese App ein absoluter Klassiker. Die meisten Architektur-Fotografen nutzen Sun Seeker, um den Sonnenverlauf zu ermitteln. Diese Funktion klingt zwar sehr banal, ist aber absolut grundlegend, um beeindruckende Lost Place Fotos zu schießen. Schließlich kann man mit ihr im Handumdrehen ermitteln, wann die Sonne auf oder auch untergeht.

So weiß man genau, wann man an einer bestimmten Stelle im Los Place zu stehen hat. Aber auch Fans der klassischen Architektur- oder Landschaftsfotografie werden diese App lieben lernen. Nichts ist hier schließlich wichtiger als das der Stand der Sonne oder genauer gesagt das richtige Licht. Wer also wissen möchte, wann die blaue oder goldene Stunde ist, sollte diese App installieren.

Mithilfe von Sun Seeker kann man zudem herausfinden aus welchem Winkel die Sonne zu einer bestimmten Uhrzeit scheint. Im Großen und Ganzen heißt dies also, dass man so abschätzen kann, wann das perfekte Licht auf den Lost Place scheint. Natürlich klappt das Ganze nur, wenn Wolken oder andere Störquellen die Sonneneinstrahlung nicht verhindern.

Natürlich gibt es nicht nur diese eine App auf dem Markt. Viele unserer Bekannten nutzen beispielsweise das Programm Photopills. Es bietet einen ähnlichen Funktionsumfang und verfügt sogar noch über einen Belichtungs- und Verschlusszeitrechner. Außerdem kann man sich dank künstlicher Intelligenz den Sonnenverlauf über einen Lost Place in der Kamera ansehen.

Lightroom – veredle deine Schnappschüsse am Handy:

Viele Jahre lang war ich ein großer Fan von Adobes RAW-Konverter und dessen gigantischen Funktionsumfang. Inzwischen bin ich zwar aus Zeitgründen auf Luminar 4 umgestiegen, nutze aber noch immer Lightroom am Smartphone. Schließlich habe auch ich nicht permanent eine Kamera dabei und muss daher gelegentlich auf mein Handy zurückgreifen.

Obwohl die Bildqualität lange nicht so gut ist wie mit einer DSLR samt Festbrennweite, kann man mit dieser App noch so einiges aus den Fotos herauskitzeln. Im Funktionsumfang steht sie der Desktopversion in fast nichts nach. Zudem geht die Bedienung mit dem Touchscreen sehr flott und zudem sehr intuitiv von der Hand.

Wie man es gewohnt ist, kann man zum Beispiel die Lichter, Schatten oder den Kontrast anpassen. Aber auch eine Rauschreduzierung oder ein nachträglicher Weißabgleich stellt die App vor keinerlei Probleme. Natürlich ersetzt man damit nicht die PC-Version, aber für Instagrambilder reichen die Funktionen allemal. Zudem kann man in jeder Lebenslage an den Handybildern tüfteln.

Wer sich intensiver mit dieser Applikation beschäftigen möchte, sollte noch eine Sache wissen. Nämlich, dass der Bildschirm gar nicht groß genug sein kann. Eine besonders gute Figur macht die App daher auf XXL-Handys und normalen Tablets. Aber auch an kleineren Smartphones lassen sich Filter & Co. anwenden.

Lonely Places – finde Lost Places auf Knopfdruck:

Es ist gar nicht so leicht immer wieder neue verlassene Orte zu finden. Selbst der beste Detektiv wird nicht jede Woche einen Erfolg vermeiden können. Zum Glück gibt es aber auch Apps, die einem bei der Locationsuche behilflich sind. Eine von ihnen ist diese hier. Und das Beste kommt erst noch. Sie ist nämlich vollkommen kostenlos.

Allerdings ist sie nicht ausschließlich auf Lost Places spaziert. Ab und an laden Nutzer auch Beschreibungen und Bilder von romantischen Orte hoch. Die Vielzahl der Einträge sind aber von waschechten Urbexern. Und diese haben es in sich. Wir sind so schon auf manch eine interessante Location gestoßen. Und da die Nutzer fast immer Bildmaterial veröffentlichen, sind die Tipps erste Sahne.

Man weiß in etwa wie die Gebäude aussehen und ob sich ein Besuch überhaupt lohnt. Oftmals geben die Nutzer noch eine ganze Menge Tipps & Tricks zur Örtlichkeit weiter. Das können verborgene Einstiege oder auch nähere Informationen zum Objekt sein. Obwohl die App von vielen genutzt wird, ist das Angebot an Lost Places in manchen Regionen überschaubar.

Wir greifen bei der Recherche gerne auf diese kostenlose App für Lost Places Fans zurück. Man kann die einzigen Örtlichkeiten bewerten oder sich mit anderen über sie austauschen. Außerdem ist die Kartenübersicht Gold wert und die Anzahl an Trollen kann als gering bezeichnet werden. Wir empfehlen die App weiter.

ExpoCalc – die korrekte Belichtungszeit berechnen:

Einsteigern fällt es häufig schwer die optimalen Werte für die Verschlusszeit, die Blende und den ISO-Wert zu kalkulieren. Gerade bei Langzeitbelichtungen in dunklen Räumen ist viel Fingerspitzengefühl und damit Erfahrung gefragt. Oftmals braucht es zig Versuche, um auf ein gutes Ergebnis zu kommen. Hier schafft die App Abhilfe.

Man fertigt einfach ein brauchbares Bild mit offener Blende an und füttert die App dann mit den Daten. Direkt im Anschluss spuckt sie einem die richtigen Werte für eine Langzeitbelichtung mit geschlossener Blende aus. Doch wie heißt die Applikation denn jetzt? Die Rede ist von ExpoCalc. Es gibt aber auch einige andere Anbieter wie beispielsweise Rollei, die ähnliche Apps im Portfolio haben.

Besonders interessant ist die Software und deren Funktionsumfang, wenn man zum ersten Mal einen ND-Filter für seine Langzeitbelichtungen einsetzt. Man spart sich dank des Programms eine Menge Arbeit. Weder muss man mehrere Fotoversuche unternehmen, noch vergisst man die Langzeitbelichtung im richtigen Moment zu beenden.

Der App wurde nämlich ein praktischer Timer mit schrillem Alarmton spendiert. Aber auch beim Bilder schießen in finsteren Bunkern und Gebäuden hilft einem das kleine Programm ungemein. Gerade Anfänger sparen dadurch wertvolle Zeit und vor allem auch Nerven. Zudem produziert man einfach weniger Ausschuss und schont dadurch sein Equipment.

Wer sich noch nicht allzu gut mit den Einstellungen für Blende, ISO und Verschlusszeit auskennt, kann die App zum Üben nutzen. Man kann nämlich einfach ein paar unterschiedliche Szenarien durchspielen und so ein besseres Verständnis für die einzelnen Werte und deren Auswirkungen erlangen. So kann man sozusagen auf dem Trockenen erste Erfahrungen sammeln.

Find my car – hier ist der Name Programm:

Jedem von uns ist schon mal passiert. Man befindet sich in einer fremden Stadt oder gar in einem anderen Land und weiß einfach nicht mehr, wo man geparkt hat. Gerade Urban Explorern passiert dies häufiger. Schließlich parkt man oft weit weg vom Lost Place und dazu noch an unauffälligen Stellen. Aufmerksamkeit bei diesem Hobby möchte man schließlich nicht erregen.

Leider fällt es einem in einer ungewohnten Umgebung oftmals schwer sein Auto wiederzufinden. Daher empfehlen wir dir die App „Find my car“. Dort kannst du den Standort deines Autos abspeichern und dich nach der Erkundung bequem zu ihm leiten lassen. Allerdings funktioniert das Ganze nur, wenn es auch GPS- und Internet-Empfang vor Ort gibt. In der tiefsten Walachei hilft dir die App also nicht.

Nichtsdestotrotz ist „Find My Car“ in vielen Situationen Gold wert. Man kann nämlich Fotos abspeichern und einen Timer stellen. Dieser schützt einem davor sein Parkticket zu überziehen. Des Weiteren gibt es eine Kompass-Funktion, man kann den Standort mit anderen Teilen und sogar Notizen speichern. In diesen lässt sich beispielsweise festhalten in welchem Parkdeck das Auto steht.

Für Android und IOS gibt es eine Vielzahl ähnlich funktionierender Angebote. Manche von ihnen sind kostenpflichtig, andere wiederum bekommt man umsonst. Wer öfters mal vergisst, wo er sein Auto abgestellt hat, sollte sich solch eine App installieren. Schließlich ist sie auch im Alltag und damit nicht nur beim Urbexing überaus nützlich.

PhotoBuddy – der Allesköner schlechthin:

Manche Fotografen bevorzugen spezialisierte Apps, andere wiederum möchten gerne alles unter einem Dach wissen. Hier kommt die kostenpflichtige Applikation PhotoBuddy ins Spiel. Beworben wird sie als „digitaler Assistent für Fotografen“. Sie bietet nämlich zahlreiche kleine Tools, die einem beim Fotografieren, aber auch bei der Motivplanung helfen.

Man kann mit der App weit mehr berechnen, als nur die optimale Verschlusszeit oder den richtigen ISO-Wert. So ist es beispielsweise möglich die richtigen Blitzeinstellungen zu ermitteln oder die Entfernung zu einem bestimmten Objekt. Damit weiß man schon im Voraus wie viel Brennweite man vor Ort benötigt. Neben solchen technischen Aspekten bietet die App aber noch viel mehr Features.

Man kann sich unter anderem den Sonnenverlauf anzeigen lassen und sogar die Mondphasen lassen sich abrufen. Darüber hinaus kann man in der App angeben, welche Kamera man derzeit einsetzt. Handelt es sich dabei um ein Modell aus dem Hause Sony, kann dieses sogar ferngesteuert werden. Ein wirklich nützliches Feature, das einem den Kauf eines Fernauslösers erspart.

Die Applikation hat wirklich einiges zu bieten. Aufgrund dessen ist es den Entwicklern auch nicht übelzunehmen, dass sie ihr Produkt nicht kostenfrei anbieten. Zudem kommt noch, dass es die App nur für Smartphones mit dem Apfellogo gibt. Android-User müssen sich leider eine Alternative suchen. Hier würde sich zum Beispiel der kostenlose Generalist Rolleimoments anbieten.

Das Lost Places World Fazit:

Natürlich gibt es noch jede Menge weitere Apps für Urban Explorer. Manche von ihnen existieren aber nur im Ökosystem von Apple oder alternativ in dem von Google. Daher ist es immer etwas schwierig solche allgemeinen Ratgeber zu verfassen. Wem nach dem Lesen die Thematik nicht mehr loslässt, kann noch andere Smartphone-Applikationen ausprobieren.

Wer beispielsweise gerne Aktbilder in Lost Places schießt, kann sich einmal Facetune näher anschauen. Dort lässt sich viel mehr retuschieren als man anfangs denken könnte. Leider gibt es unzählige In-App-Käufe zu tätigen, um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können. Alternativ kann man auch ein Abo über verschiedene Zeiträume abschließen.

Wer sich allerdings wenig mit professioneller Retusche auseinandersetzen möchte, ist hier so der so gut aufgehoben. Darüber hinaus findet man in den App-Stores noch viele weitere interessante Fotoapps wie zum Beispiel Afterlight, Filterloop oder auch Unfold. Manche von ihnen sind reine Spezialisten während andere hingegen Photoshop in rein gar nichts nachstehen.

App-Tipp für Canon-Fotografen:
Zum Abschluss dieses Artikels wollen wir noch ein echtes Goldnugget veröffentlichen. Leider dürfen sich darüber nur Besitzer von aktuellen Canon-Kameras freuen. Mit der Remote App kann man die Knipse vollständig fernsteuern. Alle Einstellungen lassen sich anpassen, man sieht den Bildausschnitt und brauch sich auch keinen Fernauslöser zuzulegen.