Lost Places Fotografie: 15 Tipps für eindrucksvolle Aufnahmen!

Lost Place Fotografie Tipps

Du bist Urban Explorer und willst die verlassenen Orte ablichten? Wirklich leicht ist das nicht immer, denn es muss Einiges dafür beachtet werden. Es gibt jedoch auch bestimmte Grundlagen wie die Bildkomposition, die Beleuchtung und die Farbenlehre, welche auch hier erhalten bleiben. Um also ein gutes Foto zu machen, gilt die perfekte Blickführung und einen guten Lichtverlauf einfangen zu können.

Wenn du das alles mitbringst, dann bist du schon auf einem guten Weg. Doch es gelten in Lost Places, oft auch ganz andere Verhältnisse als draußen oder in einer restaurierten Sehenswürdigkeit. Darüber musst du dir vorher im Klaren sein und wenn du folgende Tipps beachtest, dann kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß beim Lesen.

1. Die richtige Location ist ausschlaggebend:

Um ein perfektes Bild zu schießen, ist natürlich auch der Schauplatz wichtig. Jeder verlassene Ort ist durch seine Struktur dafür geeignet, jedoch solltest du stets vorsichtig sein. Prüfe daher immer, ob du überall ohne Gefahr entlang gehen kannst. Nur was Trittsicher ist, sollte auch betreten werden. Selbstredend solltest du für ein eindrucksvolles Motiv deine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen.

Im Internet gibt es viele Fotos von atemberaubenden Lost Places. Es kann manchmal auch ganz hilfreich sein, wenn du den Ersteller der Bilder, um Rat bittest. Adressen werden dir bei so einer Anfrage aber in der Regel nicht verraten. Oft erhältst du auch gar keine Antwort. Bevor es losgeht, solltest du dich um eine Zugangsberechtigung bemühen. Ansonsten droht rechtlicher Ärger!

2. Wähle den richtigen Bildausschnitt:

Denke an den Spruch: „Weniger ist mehr.“ Es sollte daher nicht in jedem Raum des verlassenen Ortes eine „Totale“ geschossen werden. Denn nicht immer ist es der Raum, der dabei das Imposante ist. Es kann sich auch oft an noch recht gut erhaltene Gegenstände im Gebäude handeln, die ein Foto wert sind. Daher ist es besser auch Details auf einem Foto zu verewigen.

Das wirkt erst wirklich interessant und du hast gleichzeitig ein schönes Bild. Bei einer „Totalen“ ist es, dann wichtig zu spielen, um mehr aus dem Foto herauszuholen. Es hilft schon, sich einen spannenden Vordergrund zu suchen und den Schärfebereich im Bild zu ändern. Durch das gezielte Positionieren von Vorder- und Hintergründen kannst du Weiten, Tiefen und sogar Spannung erzeugen.

Um nochmal auf den Punkt zu kommen. Dies alles zusammengefasst, kann dich schon einen großen Schritt weiterbringen:

  • Nicht immer nur in der Totale arbeiten. Fotografiere Details und lasse deiner Kreativität freien Raum.
  • Lichte sehenswerte Motive aus verschiedenen Perspektiven ab. Nicht selten wirken Bilder aus der Froschperspektive interessanter als aus der Augenhöhe.
  • Halte dich an den Goldenen Schnitt. Positioniere deinen Eye-Catcher daher nicht mittig im Bild.

3. Manuell richtig belichten für bessere Fotos:

Heutzutage schwören viele Hobbyfotografen auf die Automatik in ihrer Kamera. Bei der Lost Place Fotografie ist diese aber nur bedingt ratsam. Schließlich arbeitet man hier meist mit einem Stativ und kann daher länger belichten. Leider lässt sich dies nur in wenigen Fotoapparaten als Zusatz angeben.

Daher ist bei dieser Art der Fotografie der manuelle Modus immer die bessere Wahl. Alternativ lassen sich auch mit der Blendenautomatik gute Ergebnisse erzielen. Häufig findet man sie auf der Kamera unter den Begriffen T (Time), TV (Time value) oder S (Shutterspeed). Um in beiden Modi richtig arbeiten zu können, muss man sich aber mit der Belichtung auskennen.

Grundsätzlich besteht diese aus 3 Faktoren:

  • Belichtungszeit
  • Blende
  • ISO- / ASA-Zahl

Aufgrund immer besser werdender Kameras kann man heutzutage ab und an auf den zeitraubenden Aufbau des Stativs verzichten. Dabei musst du jedoch beachten, dass Belichtungszeiten von mehr als 1/60 s nur sehr selten aus der Hand gehalten werden können, außer dein Fotoapparat verfügt über einen Bildstabilisator.

Hast du einen solchen, dann sind sogar Belichtungszeiten von 1/10 s im Ultraweitwinkelbereich möglich. Das liegt aber nicht nur am Stabilisator allein, sondern auch am großen Blickwinkel. Hier ist ein Verwackeln sehr schwierig zu realisieren. Möglich ist es aber doch und aus diesem Grund solltest du deine Aufnahmen immer vor Ort kontrollieren.

Die Schärfentiefe will richtig gesteuert werden:

Vergesse aber auch nicht die richtige Blende für deinen Trip auszuwählen. Je nachdem kannst du nämlich einen unterschiedlichen Schärfebereich erzeugen, weswegen die richtige Wahl unerlässlich ist. Je höher die Schärfe ist, desto höher muss auch die entsprechende Blendenzahl sein.

Möchtest du einen sehr langen Gang vollständig ablichten, dann drehe die Blendenzahl dafür auch entsprechend höher. Geht es nur um ein punktuelles Detail, dann sollte die Zahl eher wieder reduziert werden. So entsteht auch der meist gewünschte unscharfe Hintergrund. Er sorgt nicht nur für eine bessere Betonung des Eye-Catchers, sondern auch für einen professionelleren Bildlook.

Die Lichtempfindlichkeit des Sensors:

Weniger Beachtung brauchst du dem ISO- und ASA-Wert bei verlassenen Orten zu schenken. Es reicht vollkommen aus, wenn du diesen auf einen Wert von 100 oder 200 fest einstellst. Danach brauchst du kaum mehr etwas zu ändern. Jener Wert ist für die Lichtempfindlichkeit des Sensors oder des Filmes verantwortlich. Hierbei gilt je kleiner dieser ist, desto weniger Rauschen gibt es auf den Aufnahmen.

Um den Wert so niedrig wie möglich einstellen zu können, brauchst du aber lange Belichtungszeiten. Diese lassen sich aber nur mit einem Stativ erreichen. Dafür steigt die Abbildungsqualität und man spart sich bei der Bildbearbeitung einiges an Zeit. Nicht vergessen darf man dabei, dass sich Rauschen noch immer nicht vollständig im Nachhinein entfernen lässt.

4. Fachwissen & Erfahrung ist nicht alles:

Mit einem guten Foto hältst du den perfekten Moment fest. Auf einem Bild wird eine Geschichte erzählt und es werden Fragen aufgeworfen. Entweder begeistert oder erschreckt die Aufnahme den Betrachter und bleibt lange in dessen Gedächtnis haften. Gerade Lost Places Bilder sind bekannt für ihre Zurschaustellung des Morbiden.

Der Verfall hat nämlich seinen ganz eigenen Charakter. Deine Empfindungen vom jeweiligen Ort kannst du allein durch die bloße Technik deiner Kamera nicht festhalten. Dies macht noch immer der Fotograf mit seinem Stil und natürlich auch kostbaren Wissen. Ein Fotoapparat erleichtert durch seine technischen Funktionen nur das Aufnehmen von Bildern.

Ein Auge für Details und den richtigen Bildausschnitt musst du noch immer selbst haben. Damit du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst, haben die Hersteller von Kameras viele, nützliche Funktionen mit eingebaut. Folgende gehören mit dazu und erleichtern dir das Fotografieren:

  • Autofokus
  • Halbautomatiken
  • Digitale Wasserwaage

Dies sind jedoch nur ein paar Funktionen, denn es gibt noch bedeutend mehr. Was die Technik jedoch immer noch niemandem abnehmen kann, ist das Talent für die Bildgestaltung. Immerhin suchst du die Motive aus und legst die Bildausschnitte noch immer selber fest. Keine Kamera auf dem Markt kann dir dabei helfen oder das Ganze vollautomatisch meistern.

Daher ist sehr wichtig ausreichend Zeit in die Bildinhalte zu stecken. Obwohl es viele Einsteiger nicht glauben können, ist das richtige Einstellen und die benutze Technik nur die halbe Miete. Du musst das Bild für deine Betrachter zu einem reellen Erlebnis machen. Konzentrieren dich also genau darauf, damit dein Bild auch richtig gut wird.

5. Vertraue dem Autofokus nicht blind:

Die Kamera projiziert Licht oder ein Motiv auf das Muster, um dafür zu sorgen, dass der Autofokus richtig funktioniert. Sollte das Motiv jedoch zu dunkel sein, dann reicht die Leistung von der Projektion schon nicht mehr aus. Dann ist es am besten, wenn du eine externe Lichtquelle wie eine Taschenlampe als Hilfe nutzt.

Beleuchte damit einfach das Motiv und drücke gleichzeitig den Auslöser auf der Kamera. Alternativ kannst du auch selbst Hand anlegen und den Fokusring am Objektiv nutzen. Hierfür vergrößerst du zuerst den Bildausschnitt am Display deines Fotoapparats und drehst dann langsam am Rädchen der Linse bis das Motiv scharf erscheint.

6. Ausgebrannte & zu dunkle Bereiche vermeiden:

Nicht selten kommt es bei der Fotografie in verlassenen Orten zu überbelichteten Bereichen. Schuld daran ist meist nicht das vorhandene Licht, sondern der geringe Dynamikumfang des Sensors. Nicht selten erkennt man in Fenstern keinerlei Kontur mehr, wohin gegen gewisse Bereiche in dunklen Räumen gerade zu absaufen.

Außer Schwarz erkennt man in diesen Bildbereichen nichts mehr. Sowohl zu dunkle als auch zu helle Bereiche möchte man nach Möglichkeit vermeiden. Wer nicht gleich eine ganze Serie von Bildern mit unterschiedlicher Belichtung anfertigen möchte, sollte über die +/- Taste einen passenden Mittelwert finden. Ansonsten hilft nur das Erstellen einer HDR-Belichtungsreihe.

7. Dieses Kamera-Equipment solltest du dabei haben:

Vorher ist es wichtig, sich zu überlegen, was genau fotografiert werden soll. Wer sich dabei noch etwas unsicher ist, kann dies durch eine Probebegehung des Lost Places herausfinden. Frage dich dabei, was du mit den Aufnahmen erreichen willst: Willst du mit Totalen einen großen Eindruck erzielen oder bist du eher für Details zu begeistern?

Je nachdem kannst du deine Fotografieausrüstung individuell abstimmen.
Verwende dabei auf jeden Fall lichtstarke Objekte, denn dann kannst du dunkle Räume auch ohne nerviges Blitzlicht ablichten. Zudem wirkt die natürliche Lichtstimmung immer besser als so ein kalter Blitz. Ebenso empfehlenswert sind Weitwinkel und – Tift-Shiftobjekte im Bereich unter 35 mm.

Ein Weitwinkelonjektiv bezieht sich auf eine Brennweite von 15 bis 24 mm. Daneben kann ein Zoom- und Reiseobjektiv immer gebraucht werden, da dies ein toller Allrounder ist. Für Detailverliebte bietet sich dahingegen eher ein Teleobjektiv von bis zu 200 mm der ein Makroobjektiv an. Wer will, kann auch ein externes Blitzgerät einpacken.

Allerdings wird so der Bildausdruck immer etwas verfälscht. Für unterirdische Bunker empfiehlt sich eher eine Taschenlampe. Eine Kamera mit Tragegurt darf auch nicht fehlen, genauso ist ein Fotorucksack gut in den verlassenen Orten zu gebrauchen. Vor allem, dann wenn Sie beispielsweise klettern müssen. Vergessen Sie auch weder Fernauslöser noch Reservebatterien.

8. Diese Motive eignen sich beim Urban Exploring:

Beobachte die Stellen, durch die du läufst genau. Was fällt dir dabei auf? Sind es zerbrochene Fenster? Oder doch eher das Licht im Rücken? Willst du eher Detailaufnahmen schießen, dann eignen sich diverse Artefakte wie altes Geschirr oder ein Waschbecken dafür perfekt.

Was für ein Raumgefühl wird erzeugt? Wie bei einem Tunnel oder unterirdischen Bunker zum Beispiel. Auch diverse Elemente wie Staub, Wasser oder Sand können ein Gefühl von Echtheit auf den Bildern erzeugen. Merken dir also ein paar der folgenden Punkte:

  • Nutze deine Beobachtungsgabe!
  • Stehen zu deinen Gefühlen & Eindrücken vor Ort!
  • Suche immer ein interessantes Motiv und knipse nicht nur!

9. Tipps für die Bildbearbeitung von Lost Places:

Hast du das richtige Motiv für dich gefunden, dann liegt es nur an dir, es richtig in Szene zu setzen. Gängige Kompositions- und Gestaltungsregeln finden auch hier ihre Anwendung, da es sich hauptsächlich um die Ablichtung von Architektur handelt. Demnach kannst du dich für folgende Möglichkeiten entscheiden:

  • Mit goldenem Schnitt/Drittel-Regel arbeiten!
  • Dynamische/dominante Linien beachten!
  • Stürzende Linien meiden!

10. Aktiviere den RAW-Modus:

Es kann Platz fressen, aber gerade in Umgebungen mit enormen Kontrast, wie finsteren verlassenen Orten mit hellen Fensteröffnungen, ist es wichtig vorher den RAW-Modus zu aktivieren. Gerade die Kamera-Automatik, welche die JPEG berechnet, kann so nämlich nichts mehr groß tun. Daraus folgen völlig fehl belichtete Fotos, die du sicher nicht so haben wolltest.

Mithilfe von RAW kannst du an deinem Rechner noch richtig viel aus den Bildern herausholen. Im JPEG-Format hättest du dahingehend keinerlei Chance mehr gehabt. Aufgrund dessen arbeiten Profis ausschließlich im RAW-Format. Die Bildbearbeitung geht nämlich damit nämlich viel besser von der Hand und der Gestaltungsfreiraum ist viel größer.

11. Mit HDR Aufnahmen künstlerische Effekte erzeugen:

Mit dieser Technik werden von deiner Kamera drei Bilder in Reihe aufgenommen, und zwar ein unterbelichtetes, ein überbelichtetes und ein perfekt belichtetes Bild. Diese werden so in einem Verhältnis übereinander gelegt, dass du so das perfekte Bild geschossen hast. Neuere Fotoapparate lösen die HDR-Funktion, auch schon ganz automatisch aus.

Doch mit den gängigen Fotobearbeitungsprogrammen kannst du dies genauso hinbekommen. Sorge dabei jedoch dafür, dass die Bilder nicht verwackelt sind und von einem Stativ aus gemacht worden sind. Verzichten Sie auf zusätzliche Lichtquellen, denn sonst wirkt das Ganze eher gekünstelt. Dies gilt übriges auch für eine zu starke Bearbeitung der Aufnahmen.

12. Wähle andere Perspektiven für eindrucksvolle Bilder:

Lieblose Fotos, die direkt aus der Hand geschossen worden, haben meist nicht das richtige Feeling, weil sich dafür auch kaum die Zeit genommen wird. Du kannst jedoch deinen Körper auch anders ausrichten, indem du beispielsweise in die Hocke gehst oder aus einer erhöhten Perspektive fotografierst. Leider denken viele Hobbyfotografen zunächst nicht an solch einfache Dinge.

Wichtig ist es beim Fotografieren zudem, immer alles aus einer anderen Perspektive zu sehen. Wie beispielsweise von unten, oben oder von der Seite. Dadurch ergeben sich völlig neue Betrachtungswinkel, die deinen Bildern den letzten Kick geben. Da die Flut an Lost Place Bildern immer größer wird, musst du dich mit deinen Kunstwerken schon deutlich abheben.

13. Das Motiv nicht nur in die Mitte stellen:

Früher mag es vielleicht normal gewesen sein, dass ein Motiv einfach in die Mitte gestellt und fotografiert wird, heute ergeben sich jedoch noch ganz andere Möglichkeiten. Allein bei der Bildgestaltung der Fotografie gibt es nämlich noch weitaus mehr, als nur eine Variante. Ein Beispiel hierfür wäre die 1/3 Regel, bei der das Motiv eines der Drittel im Bild ausmacht.

So wird die Aufnahme in drei große Drittel unterteilt und das Motiv wird in das Äußere gelegt, sodass es sich nicht direkt mittig befindet. Die anderen Drittel können dann ganz einfach mit Bereichen aus dem Vorder- und Hintergrund gefüllt werden. Damit das Ganze aber auch harmonisch wirkt, brauchst du etwas Erfahrung in der Bildgestaltung.

14. Der Fokus sitzt im Dunklen nicht:

In dunklen Räumen und Gängen versagt der Autofokus fast immer. Entweder sorgt man dann für eine zusätzliche Lichtquelle oder nutzt einen ganz anderen Trick. Man kann nämlich ins Unendliche fokussieren. Gerade bei Weitwinkelobjektiven ist dies eine einfache und ganz passable Lösung.

Allerdings existieren auch genügend solcher Linsen, wo es keine derartige Einstellungsmöglichkeit am Fokusring gibt. In so einem Fall kann man dann lange herumexperimentieren oder beim Fokussieren mit einer Taschenlampe als zusätzliche Lichtquelle arbeiten. Letzteres ist unsere favorisierte Variante.

15. Beachte Warnhinweise und achte auf deine Gesundheit:

Zum Abschluss möchten wir noch einmal auf ein paar grundlegende Aspekte des Urban Exploring eingehen. Wer nämlich noch nie in einem Lost Place unterwegs war, weiß einige wichtige Dinge gar nicht:

  • Lost Places sind verlassen und vernachlässigt, aber ohne Zutrittsgenehmigung begeht man fast immer einen Hausfriedensbruch. Wirst du also erwischt, sind Bußgelder und andere Strafen im Rahmen des Möglichen.
  • Verlassene Orte sind unfallträchtig und man muss beim Begehen daher sehr vorsichtig sein. Nehme auf jeden Fall ein Handy und ein Erste-Hilfe-Set mit. Am besten erkundest du eine Location immer mit einem weiteren Partner.
  • Das Hobby Urban Exploring ist sehr vielseitig. Das reine Ablichten von Ruinen und anderen verlassenen Gebäuden ist aber nur ein kleiner Randbereich. Viel mehr geht es um die Dokumentation von interessanten Locations.